Die Fakten zu Stress und Burnout!
- Einer Untersuchung der Europäischen Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken zufolge sind vermutlich bis zu 60 Prozent aller versäumten Arbeitstage auf Stress zurückzuführen. Das kostet Unternehmen bares Geld. Schätzungen zufolge betrugen die Kosten, die der Wirtschaft in Verbindung mit arbeitsbedingtem Stress entstehen, 2002 in den damals noch 15 EU-Ländern 20 Milliarden Euro.
- Laut einer weltweiten Umfrage von Regus, dem führenden Anbieter von innovativen Arbeitsplatzlösungen, hat der Stress am Arbeitsplatz weltweit deutlich zugenommen Rund die Hälfte der Deutschen ist heute gestresster als vor zwei Jahren. (2009)
- Fast 30 Prozent der deutschen Angestellten empfinden ihre Arbeit als zu anstrengend - das ist ein Ergebnis der aktuellen 'Kelly World at Work Survey'. Von den 19.000 befragten Angestellten in zwölf europäischen Ländern waren vor allem ältere Angestellte und Manager bei der Arbeit hohem Druck ausgesetzt. (2005)
- Nach einer Untersuchung der Krankenversicherung DAK bestätigt jeder 20. Arbeitnehmer, als Gesunder schon einmal mit aufputschenden, konzentrationssteigernden oder beruhigenden Arzneien nachgeholfen zu haben. Dies sind immerhin gut zwei Millionen Beschäftigte in Deutschland. Die Hälfte davon - bis zu 800.000 Menschen - nehmen regelmäßig und sehr gezielt diese Medikamente als Doping ein. (2009)
- 2008 waren deutsche Arbeitnehmer allein wegen Burnout-Symptomen fast zehn Millionen Tage krank geschrieben! Umgerechnet wären das etwa 40 000 Arbeitnehmer, die ein ganzes Jahr lang ausfielen. (Stress-Studie der TKK)
- Eine Studie von TÜV SÜD, Handelsblatt und EuPD Research zeigt: Nur ein knappes Drittel der Unternehmen hat bereits ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert und kümmert sich damit nachhaltig um den Erhalt der Gesundheit, die Motivation und Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter. (2009)
- Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass bis 2020 psychische Störungen mit Abstand die wichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit werden.